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Was machen die Trauener Familien am 1. Mai? Selbstverständlich gehen sie zum traditionellen Frühschoppen des Fördervereins! 

Im Übrigen nicht nur Trauener Familien: Auch in diesem Jahr war der Treff auf der Dorfgemeinschaftsanlage Ziel für zahlreiche Gäste aus Munster, Oerrel, Faßberg und anderen Orten in Radelentfernung. 

 

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Neues aus der Kreativabteilung

 

Und wenn dann zu gut gelaunten Gästen noch allerbestes Feierwetter hinzukommt, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Natürlich waren Grillwagen und Getränketresen mehr als ausreichend bestückt und zum ebenfalls traditionellen Riesenbuffet mit gespendeten Torten und Kuchen muss man hier eigentlich keine Worte verlieren. 

Eingeleitet wurde der Maifrühschoppen selbstverständlich auch in diesem Jahr durch einen Gottesdienst in der Mehrzweckhalle. Wie immer, könnte man sagen, trifft dabei aber nicht den Kern: Dies war vielmehr der letzte Trauener Maigottesdienst, den Pastor Dr. Schoon-Janßen vor seiner Pensionierung leitete. 

Diesem besonderen Anlass entsprechend hatten sich Ortsvorsteher und Vereinsvorstand einiges einfallen lassen. Zum einen umrahmte der Posaunenchor Müden den Gottesdienst sowie das anschließende Aufrichten des Maibaums musikalisch und gab so der gesamten Veranstaltung einen mehr als würdigen und stimmungsvollen Rahmen. 

Zum anderen war in der Halle extra eine Kanzel aufgebaut worden, damit Dr. Schoon-Janßen seine Trauener Schäfchen noch einmal in Ruhe von oben betrachten konnte. Dass diese hohe Kanzel auch eine Anspielung auf die angeblich durchaus vorhandene Höhenangst des Kirchenmannes sein sollte, muss wohl ins Reich der Gerüchte verwiesen werden… 

 

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Die extra für diesen – wie immer gut besuchten – Gottesdienst gebaute Kanzel; 
selbstverständlich mit geprüfter Standsicherheit!
 

Auch die traditionelle Ansprache am Maibaum hielt in diesem Jahr Dr. Schoon-Janßen. Dabei verstand er es exzellent, einen großen Bogen von seiner ostfriesischen Heimat hin zu den Menschen in der Altgemeinde Trauen zu schlagen. (Der Text dieser Ansprache ist diesem Bericht beigefügt.) 

 

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Musikalische Begleitung durch den Posaunenchor Müden

 

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So will es die Tradition: Der Maikranz wird von der Dorfjugend getragen.

 

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Mai-Ansprache mit Ortsbezug

 

Als sich im Anschluss an die Ansprache Dr. Carsten Emmann als Ortsvorsteher mit einem sehr persönlichen Präsentkorb beim Pastor, Werder-Bremen-Fan und Gummibärchen-Liebhaber Johannes Schoon-Janßen bedankte, war dieser sichtlich gerührt. 

 

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Nur ein kleines Dankeschön für die langjährige Begleitung

 

Anschließend verlagerte sich das Geschehen in Richtung Imbiss und Getränketresen. An den reichlich vorhandenen Sitzgarnituren und Stehtischen fand sich manche Runde zur Stärkung und zu lebhaften Gesprächen.

 

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Leckeren Kuchen kann man ja eigentlich immer essen…

 

Um auch den Trauener Nachwuchs bei Laune zu halten, war neben der Halle wieder ein großer Hüpfburgenpark aufgebaut. So konnten sich die Kinder austoben und Eltern und Großeltern hatten ausreichend Zeit, sich ganz in Ruhe zu unterhalten sowie das eine oder andere Kaltgetränk zu naschen. Großer Renner vor allem bei der Damenwelt war in diesem Jahr übrigens die Maibowle, die Glas um Glas zu erkennbarer Heiterkeit führte…

 

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Die Hüpfburgen waren zeitweise förmlich umlagert.

 

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Ganz tolle Tanzvorführung: Anni und ihre Zappelflöhe!

 

Als schließlich gegen 17.00 Uhr mit dem Abbau der Hüpfburgen begonnen wurde, hatte auch die eifrige Besatzung des Grillwagens schon gemeldet: „Ausverkauft!“ 

Aber es musste bestimmt niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen. Die letzten Unentwegten nutzten wohl noch die Gelegenheit, vom bequemen Sitzplatz vor der Mehrzweckhalle den Vollmond zu betrachten, den das Festkomitee zu diesem besonderen Anlass extra bestellt hatte… 

 

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Fahrradständer, wir brauchen Fahrradständer!!! (Frei nach Olli Kahn)

 

Dass eine solche Veranstaltung eine gute Vorbereitung und Organisation erfordert, muss nicht angesprochen werden. Wenn dann sogar noch das Aufräumen und Reinigen nur lachende Gesichter sieht, weiß man ganz sicher, dass hier engagierte „Ehrenamtler“ am Werk sind. 

Deshalb soll auch an dieser Stelle wieder allen Helfern und Helferinnen ein ganz großes „Dankeschön“ ausgesprochen werden – ohne euch geht's nicht!!! 

Am Rande sei erwähnt, dass im Laufe des Tages auch zahlreiche neue Vereinsmitglieder gewonnen werden konnten. Somit ist unser starker Verein auf mittlerweile 370 Mitglieder angewachsen! Das ist natürlich ganz besonders erfreulich, weil ein wachsender, lebendiger Verein die beste Bestätigung für das unermüdliche ehrenamtliche Engagement des Vorstands und letztlich aller Mitglieder ist.

Hier noch ein Hinweis auf die nächste Veranstaltung: Am 28.06.26 findet in und an der Mehrzweckhalle nach langer Zeit wieder ein Dorfflohmarkt statt. Auch zu diesem Anlass wird unser Getränke- und Grillwagen selbstverständlich wieder seine Klappen öffnen!

 

Wir sehen uns

 

 

 

 

Mai-Baum-Rede am 1. Mai 2026 in Trauen

(Pastor Dr. Johannes Schoon-Janßen)

 

Wir haben hier einen ganz frisch aufgestellten Mai-Baum vor uns und das ist schön!

Mir sind dazu in der Vorbereitung drei Dinge eingefallen:

Eine Erinnerung an meine Kindheit;

außerdem ein paar Gedanken zum Baum als Symbol;

und schließlich ein kurzer Blick auf das Material, aus dem ein Maibaum besteht, nämlich das Holz!

Also:

Ich bin ja in Ostfriesland aufgewachsen.

Und da war es in meiner Kindheit Sitte, dass am Vorabend vom 1. Mai vor Gasthäusern oder auch vor dem örtlichen Dorfgemeinschaftshaus von dem einen oder anderen Verein ein Maibaum aufgestellt wurde.

Dazu spielten wir mit dem Flötenchor: „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“ und ähnliches!

Die Nacht hindurch musste der Baum dann von jungen Leuten aus dem aufstellenden Verein bewacht werden, denn junge Leute aus Nachbardörfern warteten nur darauf, dass die Wach-Habenden vielleicht einschliefen, weil sie zu müde waren oder weil sie zu viel getrunken hatte.

Denn es gab eine Regel:

Wenn Leute aus einem anderen Dorf es geschafft hatten, drei Spatenstiche unten an dem Maibaum zu setzen, ohne dass das sofort bemerkt worden wäre, dann gehörte der Maibaum den jungen Leuten aus dem Nachbarort.

Und ab dem nächsten Tag konnte man im Nachbarort dann zwei Maibäume nebeneinanderstehen sehen: den eigenen und den geklauten.

Der konnte dann nach ein paar Tagen zurückgekauft werden, das kostete aber einiges an Kaltgetränken und die Schande war schon ziemlich groß, wenn man sich den Baum unbemerkt hatte klauen lassen…

Noch heute freue ich mich immer sehr, wenn ich mal im Mai nach Ostfriesland komme, weil da überall den Mai durch die Maibäume stehen, die dann Anfang Juni wieder abgebaut werden…

Umso mehr freute ich mich, als vor einigen Jahren die Trauener ebenfalls anfingen, einen Maibaum aufzustellen.

… und wenn man ihn erst direkt am 1. Mai aufbaut, kann er vor dem 1. Mai ja auch nicht geklaut werden. Letztlich eine gute Idee…

Ebenfalls eine tolle Sache ist der Mai-Baum auch einfach als Baum:

Der Baum bringt wegen seiner tiefen Wurzeln im Boden einerseits Erdverbundenheit und eben auch Bodenständigkeit und Zuverlässigkeit zum Ausdruck;

andererseits wegen seiner weitverzweigten Äste auch so etwas wie Weltläufigkeit und Offenheit für Neues, wie wenn jemand seine Antennen ganz weit ausfährt, um gute neue Nachrichten in Erfahrung zu bringen…

Und dann ist da noch das quicklebendige Material, aus dem der Baum besteht:

Der Werkstoff Holz nämlich.

Der verbindet ja Robustheit und Belastbarkeit mit Lebendigkeit:

Z.B. von Holzskulpturen her weiß man, dass Holz arbeitet, auch wenn der Baum längst gefällt ist und das Holz nicht mehr durch seine Wurzeln ernährt wird.

Holz arbeitet und entwickelt sich lange noch immer weiter…

Dies alles sehe ich auch bei ganz vielen Menschen in Trauen und umzu:

Sie sind bodenständig, und zugleich weltoffen;

Sie sind sehr zuverlässig und zugleich kreativ mit immer wieder guten neuen Ideen;

sie halten zusammen, versuchen aber gleichzeitig, möglichst niemanden auszuschließen.

Möge das noch lange so bleiben:

Möge der Gemeinsinn in Trauen weiter gute Ideen hervorbringen,

mögen die Menschen sich hier weiter einen Blick für den Mitmenschen bewahren, der vielleicht Unterstützung braucht,

und möge der Maibaum vor diesem Dörfergemeinschaftshaus ein Zeichen für ein gutes Miteinander von Gott und Mensch sein,

wie es einst der Regenbogen für die Menschen in der Zeit von Noah und seiner Arche war!

Vielen Dank!

 

 


Kind sein und Spaß an der Bewegung haben – das war am gestrigen Samstag (11.04.26) gefragt! Wer diese Bedingungen erfüllte, durfte aktiv mitmachen beim Springen und Toben in der Trauener Mehrzweckhalle. 

 

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Da ist Leben in der Bude!

 

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Ob jedes Kind in den richtigen Schuhen nach Hause gekommen ist???

 

Dort waren drei große Hüpfburgen aufgebaut, die von 11.00 bis 16.00 Uhr durchgehend von Nachwuchshüpfern aus Trauen und Umgebung dicht belagert waren. Außerdem stand neben der Halle eine Wurfanlage, an der sich Groß und Klein beim völlig ungefährlichen Zielwurf mit aufblasbaren Äxten versuchen konnten. 

 

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Wie einst die Wikinger…

 

Während den wuselnden Kindern in der Halle alles andere völlig egal war, freuten sich Eltern, Großeltern und alle anderen, die nicht mithüpfen „durften“, über den strahlenden Sonnenschein und die recht milden Temperaturen im Außenbereich. Getränke, Crêpes und Bratwürste fanden fast buchstäblich reißenden Absatz. Und wirklich niemand hätte jemals geahnt, wie viele Portionen Pommes frites in hungrige Kinder passen! Jedenfalls konnte sowohl am Crêpes-Stand als auch am Grillwagen gegen 16.00 Uhr vermeldet werden: „Ausverkauft!“

 

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Stärkung und Verschnaufpause für alle

  

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Durchgehend lange Schlangen vor dem Crȇpes-Stand

 

Insgesamt wurden bei diesem ersten Hüpfburg-Event fast 100 zum Schluss meist todmüde Kinder und natürlich viele, viele Erwachsene gezählt – man kann also mit Fug und Recht von einem vollen Erfolg sprechen! 

 

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Die Luft ist raus…

 

Der Dank des Fördervereins geht zum einen an unseren „dorfeigenen“ Hüpfburgverleih und zum anderen an die Vorstands- und Vereinsmitglieder, die den Auf- und Abbau unterstützt sowie über die gesamte Veranstaltung Speisen und Getränke an Mann, Frau und Kind gebracht haben. 

Zum Schluss ein Hinweis für alle, die diese Hüpfveranstaltung verpasst haben: Auch zum traditionellen Frühschoppen auf der Dorfgemeinschaftsanlage am 1. Mai hat der Förderverein die Hüpfburgen bereits gebucht! 

 

Wir sehen uns


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Theatergruppe Wundertüte

 

Am vergangenen Freitag (20.03.26) war in Trauen wieder einmal Theaterzeit! Die Theatergruppe Wundertüte aus Munster führte in der Mehrzweckhalle vor fast ausverkauften Rängen die Komödie „Kaufhaus in Trouble“ auf. 

 

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Volles Haus

 

Zum Inhalt: 

Schwierige Zeiten für die Verkäuferinnen im Kaufhaus Kaudi – die etwas vergessliche Suse und die reichlich überdrehte Gina, die sich auch noch als Influencerin betätigt:

 

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Ausverkauf!?

 

Wenig Kundschaft, die nach ausführlicher Beratung doch lieber im Internet bestellt und verschwindende Ware kennzeichnen den Alltag. Und dann kündigt sich auch noch der Unternehmensberater Maschmaurer an, der angeblich anhand noch zu ermittelnder Kennzahlen festlegen will, ob die Filiale womöglich geschlossen werden muss. In Wirklichkeit bereitet er auf betrügerische Art und Weise den Verkauf der gesamten Kaufhauskette an die Konkurrenz vor.

 

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Zu allem Überfluss auch das noch: eine Klimakleberin!

 

So kommt es zu manch turbulenter Szene in der Mode- und Haushaltswarenabteilung. Nur gut, dass „Klomann“ Günni stets ein waches Auge hat und immer wieder das Geschehen auf recht unverblümte Art kommentiert. 

 

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Mit Pümpel als Argumentationsverstärker

 

Natürlich kommt alles, wie sich das für eine Komödie gehört, zu einem guten Ende:

Frau Dickeschanz, die Kaufhausbesitzerin, enttarnt Maschmaurers üble Machenschaften, die „Diebin“ wird erwischt, die Filiale bleibt und Suse und Gina behalten ihre Arbeitsplätze!

 

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Die Chefin hat Fragen…

 

Mit der Aufführung dieser flotten Komödie in der Mehrzweckhalle in Trauen erzeugte die Wundertüte reichlich Begeisterung und viel Gelächter. Das Publikum belohnte die Darsteller und Darstellerinnen immer wieder mit Szenenapplaus und langanhaltendem Beifall am Ende des Stückes. 

 

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Tolle Truppe!!!

 

Aber vor dieser gelungenen Vorstellung war einiges an Arbeit nötig gewesen, um in der normalerweise doch recht schmucklosen Halle das nötige Theaterambiente zu erzeugen. So wurde die Bühne um fast eineinhalb Meter nach vorn verlängert. Außerdem musste ein professioneller – natürlich feuerhemmender – Theatervorhang installiert werden, den der Förderverein „spendiert“ hat. Dieser Vorhang hat sich bei der Montage und während der Vorstellung ganz schön gewehrt, aber er bleibt auf Dauer hängen und wird sicherlich auch bei künftigen kulturellen Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle zum Einsatz kommen. 

 

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Mal eben eine Bühne vergrößert und einen Vorhang installiert!

 

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Die nehmen es aber genau!

 

Dass auch diesmal vor und nach der Vorstellung sowie in der Pause ein kleiner Imbiss, Sekt und andere Getränke angeboten wurden, ist für Veranstaltungen in Trauen ja längst nichts Ungewöhnliches mehr; schließlich sollen sich unsere Gäste wohlfühlen und wiederkommen! 

 

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Imbiss und Smalltalk in der Pause

 

Denn eins steht fest: Dies war nicht die letzte Theatervorstellung im Trauener Saalbau! 

Ein großes „Dankeschön“ geht an dieser Stelle an das Veranstaltungsteam des Fördervereins und die Helfer und Helferinnen, die durch ihre Unterstützung beim Auf- und Abbau (und beim Käseschneiden;-) diesen tollen Abend erst möglich gemacht haben! 

 

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Vor dem Ansturm…

 


„Wir heißen den Frühling willkommen“ war unser Motto für den vergangenen Samstagnachmittag (14.03.26). Nachdem wir am Vormittag unser Dorf bei „Aktion saubere Stadt“ wieder auf Vordermann gebracht haben, konnten Klein (und Groß) am Nachmittag ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

 

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Wer da nicht die richtige Farbe findet…

 

Bei einer Insektenhotel-Bastelaktion konnte man sich an Farben, Mustern und Techniken ausprobieren. Aus den selbst mitgebrachten Konservendosen und den diversen Füllmaterialien wie z.B. Stroh, Bambus, Moos und Tannenzapfen entstanden innerhalb von drei Stunden viele tolle, neue Eigenheime für die örtlichen Bienen und Käfer. Diese selbstgestalteten Hotels durften die Kinder selbstverständlich mit nachhause nehmen und ihre Vorgärten damit bestücken.

 

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Natürlich dürfen Mama und Papa helfen.

 

Während des Malens, Bastelns und Handwerkelns wurde nebenbei unser neues, großes Insektenhotel durch Bohren von Löchern und Befüllen der Fächer hergestellt. Durch die gute Vorarbeit und Mithilfe von Kai konnten die Kinder hier den Umgang mit dem Bohrer und der Diversität der Materialien kennenlernen und ein Gefühl dafür entwickeln, wie wichtig es ist, etwas für die Umwelt zu leisten.

 

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Stolze Präsentation der Meisterwerke

  

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Bunte Vielfalt

  

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Viel zu tun vor dem Erstbezug der (Insekten-) Hotelzimmer

 

Der kleine Regenschauer am Nachmittag hielt uns anschließend nicht davon ab, das fast ca. 2 Meter große Insektenhotel in kleiner Runde feierlich auf unserer Streuobstwiese aufzustellen. 

 

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Ideen haben und Ideen umsetzen – das können wir in Trauen!

 

Als erste Handlung in meinem neuen Amt als Jugendwartin im Förderverein konnten wir, trotz des grauen Wetters, doch den Frühling mit vielen bunten Farben und tollen Ideen willkommen heißen. Ich bedanke mich bei allen Helfern und freue mich auf viele weitere Projekte in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren und spreche hiermit alle Kinder Trauens an, sich gerne bei zukünftigen Aktionen einzubringen und mitzumachen. Wir freuen uns auf euch!  

 


Beteiligung der Einwohner und Einwohnerinnen: Sehr gut

Wetter: Naja

Stimmung aller Beteiligten: Super

Gesammelter Müll: Erschreckend viel 

Das wäre die Kurzbeschreibung der Aktion „Saubere Stadt“ vom vergangenen Samstag (14.03.26), an der sich selbstverständlich zum wiederholten Mal auch die Dorfgemeinschaft Trauen beteiligt hat. 

 

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Einteilung der Teams

 

Pünktlich um 09.30 Uhr begrüßte der Ortsvorsteher ca. 35 Einwohner und Einwohnerinnen im Alter von zwei bis 70 Jahren zum diesjährigen Frühjahrsputz. Schnell waren Sammelteams eingeteilt, die sich im Schwerpunkt den Seitenräumen entlang der Durchgangsstraßen widmen sollten. Natürlich kontrollierten zwei „Nachwuchs“-Trupps auch die Trauener Anliegerstraßen. Hier war die Ausbeute allerdings erfreulich gering – Groß und Klein in Trauen wissen eben, dass man Bonbonpapiere, Papiertaschentücher und leere Tüten auch mit nach Hause nehmen kann, anstatt sie am Straßenrand wegzuwerfen.

Völlig anders sah es leider an den Durchgangsstraßen in Richtung Dethlingen, Kreutzen und Faßberg aus. Oft schon nach wenigen hundert Sammelmetern mussten die ersten vollen Abfallsäcke zur Abholung abgestellt werden. Dabei erstreckte sich die Bandbreite der Sammelbeute auf all das, was man so – oftmals wohl aus dem fahrenden Auto – wegwerfen kann: Zigarettenschachteln, Tüten und Servietten der umliegenden Schnellrestaurants und benutzte Babywindeln wurden genauso eingesammelt wie eine komplette Matratze, bei der sich dann doch schon die eine oder andere Frage stellte. 

 

9999 Sammeltrupps

Auf allen Straßen zuhause

 

Besonders „erheiternd“ fand einer der Trupps, dass aus einem gerade vorbeifahrenden Auto provokativ eine Packung Reinigungstücher quasi vor die Füße der Sammler und Sammlerinnen geworfen wurde. Die gute Laune ließ sich dadurch aber niemand nehmen! 

 

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Rückkehr der Nachwuchskräfte

 

Gegen Mittag waren alle Sammelteams zurück und auf der Dorfgemeinschaftsanlage stapelte sich ein ordentlicher Abfallhaufen, der später vom Bauhof der Stadt Munster abgeholt wurde. 

 

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Fette Beute – wenn es nicht so traurig wäre…

 

Auch die Arbeiten mit Laubbläsern, Harken, Dumper und Traktorgespannen auf der Dorfgemeinschaftsanlage selbst waren pünktlich abgeschlossen. 

 

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Dachrinnen wurden gleich mit gemacht.

 

 

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Letzte Absprachen für den Einsatz

 

 

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Sauber eingeparkt!

 

Zur anschließenden Stärkung der fleißigen Helfer und Helferinnen hatte die Stadt Munster wie immer Bratwürstchen und Kaltgetränke bereitgestellt. Zusätzlich spendierte die Feuerwehr Trauen noch heißen Kaffee, den man bei Temperaturen um vier Grad auch gut gebrauchen konnte. 

Die anschließende Nachbetrachtung des Frühjahrsputzes dauerte dann noch etwas länger, sodass der Getränkevorrat aus Beständen der örtlichen Vereine und Institutionen ergänzt werden musste… 

 


Seine heimatgeschichtlichen Vorträge sind immer Garanten für einen vollen Saal: So auch am vergangenen Freitag (06.03.26), als Adolf Köthe vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins im Dörfergemeinschaftshaus „Alte Schule“ zum wiederholten Male zu einem Vortrag begrüßt werden konnte. 

 

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Fast alle Anwesenden hatten diese Zeit miterlebt.

 

Ca. 30 Gäste aller Altersklassen verfolgten gespannt die vielen Bilder, Anekdoten und Anmerkungen, mit denen A. Köthe die Aufbaujahre Munsters skizzierte. Schließlich hatten alle – zumindest die „älteren Semester“ – eigene Erinnerungen an die 50er, 60er und 70er Jahre! 

 

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Wieder einmal: „Volles Haus“

 

Der Vortragende spannte einen weiten Bogen vom damaligen Berufsleben über Kraftfahrzeuge und Unterhaltungselektronik sowie die Jugend und den Sport der damaligen Zeit bis hin in die Wohnstuben der Aufbaujahre. Besonders faszinierten dabei die vielfältigen Innenaufnahmen, auch wenn sie nicht alle in Munster entstanden waren. Schließlich war Fotografieren früher ein teures Vergnügen; entsprechende Bilder waren und sind somit ausgesprochen rar – wer machte damals schon ohne besonderen Anlass Fotos seiner Wohnung, von Haushaltsutensilien oder Polster- und Tapetenmustern?

Am Ende seines gut zweistündigen Vortrages musste Adolf Köthe noch eine Reihe von Fragen aus dem Zuhörerkreis beantworten, bevor ihm Reimund Jochheim als Dankeschön für diesen erneuten spannenden und informativen Abend ein kleines Präsent überreichte. 

 

2026 03 06 Vortrag Aufbaujahre in Munster 06

Ein guter Tropfen – damit die Stimme nicht leidet.

 

Mit angeregten Unterhaltungen über die gerade hervorgeholte Vergangenheit klang der Abend erst zu fortgeschrittener Stunde aus – Erinnerungen benötigen eben ihre Zeit… 

 


Rund 20 Zuhörer und Zuhörerinnen konnte Reimund Jochheim als 1. Vorsitzender des Fördervereins am vergangenen Freitag (23.01.2026) im Dörfergemeinschaftshaus „Alte Schule“ zur Fortsetzung der traditionsreichen Vortragsreihe begrüßen.

Als Referent war Lars Kirsch gewonnen worden, der bereits im März 2023 zu den Anfängen der sozialistischen Agrarpolitik in der ehemaligen DDR vorgetragen hatte.

 

2026 01 23 Vortrag Industriearbeiter aufs Land 02 06

Referent und Publikum

 

Darauf aufbauend befasste er sich am vergangenen Freitag mit der Kampagne „Industriearbeiter aufs Land“ in der DDR der 1950er Jahre. Besonderes Interesse fand dabei die umfangreiche Auswertung von Gesprächen mit Zeitzeugen im heutigen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

 

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Zeitgenössisches Werbeplakat

 

Die ab Anfang 1953 umgesetzte Kampagne betraf insgesamt ca. 100.000 – überwiegend politisch geschulte – Industriearbeiter und -arbeiterinnen aus allen Teilen der DDR, die mehr oder weniger freiwillig eingesetzt wurden, um "fern der Heimat" in landwirtschaftlichen Betrieben zu arbeiten. Bei dieser staatlichen Arbeitskräftesteuerung ging es aber nicht nur um tatsächliche Arbeitsleistung, vielmehr sollten die Industriearbeiter auch kulturell und erzieherisch auf die Dorfbevölkerung einwirken! Dies erfolgte u.a. im Rahmen von Patenschafts- und Freundschaftsverträgen sowie durch staatlich verordnete Zusammenarbeit.

Durch diese gezielte Stärkung des ländlichen Raumes sollte der einsetzenden Landflucht entgegengewirkt werden, insgesamt litt dieser Versuch aber durch eine sehr bürokratische Struktur und Ablauforganisation.

Die Essenz der Zeitzeugengespräche war, dass sich viele der eingesetzten Industriearbeitskräfte in ihrer neuen Umgebung nicht sonderlich wohl fühlten: Zur Sprachbarriere (Damals wurde im Nordosten der ehem. DDR überwiegend Plattdeutsch gesprochen!) kamen eine sehr kritische Wohnraumsituation, Heimweh und vor allem auch häufig völlig fehlende landwirtschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten. So taten sich die „neuen Nachbarn“ oftmals ausgesprochen schwer mit dem Ankommen, mit dem Gefühl, willkommen zu sein oder gar mit dem Wurzelnschlagen.

Auf die Frage, ob diese Kampagne ein Erfolg war, hatte der Referent weder durch Auswertung der vorhandenen Unterlagen noch durch die Gespräche mit Zeitzeugen eine eindeutige Antwort finden können. Einerseits wurden eine Reihe von Leitungspositionen durch Teilnehmer der Kampagne besetzt und der massive Arbeitskräftemangel auf dem Lande konnte gedämpft werden. Andererseits blieb der geforderte erzieherische und kulturelle Einfluss der Industriearbeiter gering; außerdem brachen viele Arbeiter ihre Teilnahme vorzeitig ab. Festzuhalten blieb, dass letztendlich mehrere Nachfolgekampagnen nach diesem Vorbild organisiert wurden. Dies trug insgesamt mit dazu bei, dass sich Besitzverhältnisse, Strukturen und Abläufe in der Landwirtschaft der DDR völlig veränderten.

Nachdem Lars Kirsch noch eine Reihe von Fragen beantworten musste, dankte ihm der 1. Vorsitzende des Fördervereins für seinen abermals hochinteressanten Vortrag. Auch in den sich anschließenden Gesprächen konnte der Referent noch auf das eine oder andere Detail dieser Kampagne eingehen.

 

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Zur Erfrischung beim Stöbern in staubigen Akten

 

Bereits im wenigen Wochen wird die Vortragsreihe fortgesetzt: Am 6. März ab 19.00 Uhr stellt Adolf Köthe den Alltag in den Aufbaujahren Munsters vor. Wir freuen uns auf ein „volles Haus“, wenn wir gemeinsam eintauchen in die 1950er bis 1970er Jahre.

 

 


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